Die Regionalbischöfin während der We-remember-Kampagne 2025
Bildrechte Gerhard Gronauer

Regionalbischöfin Gisela Bornowski ist über das antiisraelische Verbrechen im unterfränkischen Höchberg entsetzt. Am Montag war ein 65-jähriges Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft angegriffen und schwer verletzt worden, weil er eine Israel-Flagge als Anstecker an seiner Kleidung trug. Die Justiz ermittelt wegen Mordversuchs. 

Bei der Tat handelt es sich in den Augen der Regionalbischöfin nicht nur um Feindschaft dem Staat Israel gegenüber, sondern um Antisemitismus. Denn nur bei Israel müsse man um Leib und Leben fürchten, wenn man Symbole des Landes und seiner Bewohner in der Öffentlichkeit zeige. Wer eine palästinensische Flagge oder andere Fahnen trage, habe Angriffe dieser Art nicht zu befürchten. 

Bornowski erklärte weiter: „Ich stelle mich ohne Wenn und Aber hinter die jüdische Gemeinschaft, bei uns in Franken genauso wie weltweit. Ich verurteile jegliche Form von Antisemitismus, auch in einem antizionistischen Gewand. Ich protestiere gegen Hass und Hetze und den Versuch, politische Konflikte in unserem Land mit Gewalt austragen zu wollen.“